Rheuma und die Auswirkung auf die Haarpracht!

Rheuma und Haarverlust
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Rheuma und Haarverlust

Häufig starke Gelenkschmerzen, Erschöpfung, Müdigkeit und Fieber? Annähernd Jeder kennt eine Person im näheren und zumindest weiteren Umfeld, die unter Rheuma oder medizinisch ganz korrekt “Krankheit des Rheumatischen Formkreises” leidet. 

Der Oberbegriff Rheuma hat sehr viele unterschiedliche Facetten und Ausprägungen. Es gibt über 200 verschiedene Erkrankungen, die sich darunter  zusammenfassen lassen. Genau aus diesem Grund ist die Krankheit sehr schwer zu diagnostizieren und gezielt zu behandeln. 

In Bezug auf das Haarwachstum kann eine solche Erkrankung auch eine große Rolle spielen. Hier gibt es verschiedene Faktoren und deren Auswirkung, die sich bemerkbar machen können. Im folgenden werden wir einen kleinen Überblick darüber geben, wie sich die Erkrankung auf das Wachstum der Haare auswirken kann.

Fremdkörper Haarwurzel

Bei rheumatischen Erkrankungen handelt es sich um eine doch recht weit verbreitete Autoimmunkrankheit. Das bedeutet, dass  körpereigene Bestandteile vom eigenen Immunsystem angegriffen werden. Hier kann es unter anderem dazu kommen, dass die Haarwurzeln als Fremdkörper betrachtet werden. Diese werden infolgedessen angegriffen und zu guter Letzt zerstört. Es kann hier zu einer irreversiblen Schädigung kommen, sollte nicht eine rechtzeitige Diagnose erfolgen. Eine ganzheitliche Behandlung der Grunderkrankung wirkt sich in diesem Falle auch positiv auf die Entwicklung des Haarverlustes aus.

Entzündungen im Körper 

Alle rheumatischen Erkrankungen können an vielen Stellen im Körper Entzündungen hervorrufen. Sehr häufig betroffen sind hier die insbesondere die Gelenke. Aber auch lebenswichtige Organe können davon befallen werden. In diesem Moment ist der Körper in erster Linie damit beschäftigt eben diese zu schützen. 

Sämtliche zur Verfügung stehende Ressourcen werden für die Bekämpfung der Entzündungen und die Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Prozesse benötigt. Das Wachstum der Haare gehört logischerweise nun einmal nicht dazu. So folgt meist aus diesem Umstand, dass die Kopfhaut inklusive der Haare schlechter mit Nährstoffen versorgt werden. Das führt wiederum dazu, dass die Haare immer dünner werden und bedingt letztendlich auch einen diffusen Haarausfall. 

Rheumamedikamente und Haarausfall

Natürlich gibt es die verschiedensten Medikamente gegen die unterschiedlichen Formen, Ausprägungen und Auswirkungen von entzündlichen Erkrankungen. Aber auch diese können in manchen Fällen für einen übermäßigen  Haarausfall verantwortlich sein. Dies muss aber nicht bei allen Medikamenten gegen die Erkrankung der Fall  sein – es gibt hier sogar mittlerweile auch  gegenteilige Erkenntnisse. Denn beispielsweise können bestimmte Rheumamedikamente dem kreisrunden Haarausfall entgegen wirken. Auf die Besonderheiten des kreisrunden Haarausfalls und dessen Behandlung gehen wir nochmals in einem gesonderten Beitrag im Detail ein.

Kurz zusammengefasst handelt es sich bei kreisrundem Haarausfall um eine Form des Haarverlusts. bei der sich am Kopf eine oder mehrere kahle Areale bilden. Diese sind meist oval und nach außen hin scharf begrenzt. Diese betroffenen Stellen können sich mit der Zeit  ausweiten und im schlimmsten Fall auch zusammenschließen. Unter Umständen kann es sogar soweit gehen, dass letztendlich der komplette Kopf vom Haarausfall betroffen ist. 

Fazit zum Haarverlust durch eine rheumatische Erkrankung

Rheumatische Erkrankungen können zu Haarverlust führen, müssen es aber nicht. Hier kommt es immer auf die Art des Rheumas an, welche Teile des Körpers befallen sind und wie stark die Ausprägung der Krankheit ist.  Es gibt mittlerweile effektive Behandlungsmöglichkeiten gegen den durch die Krankheit bedingten Haarausfall. Hier ist bedeutend, dass die Diagnose nicht zu viel Zeit beansprucht und die Haarwurzeln nicht bereits irreversibel geschädigt sind. 

Natürlich ist es sinnvoll nicht nur gezielt den Verlust der Haare, sondern die rheumatische Erkrankung ganzheitlich zu behandeln.

Haartransplantation bei Rheumatismus

Eine Haartransplantation oder Haarpigmentierung ist an dieser Stelle keinesfalls ratsam. Durch die ständigen und langanhaltenden Entzündungen im Körper ist der Organismus ohnehin stark in Mitleidenschaft gezogen und geschwächt. Eine rheumatische Erkrankung kann letztendlich auch die transplantierten Haare angreifen. Auch diese würden mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder ausfallen. Ein operativer Eingriff könnte zudem im schlimmsten Fall sogar einen rheumatischen Schub auslösen und die Krankheit somit weiter vorantreiben. 

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