Haarausfall in den Wechseljahren

Wechseljahre Haarausfall
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Haare in den Wechseljahren

Wechseljahre, falsche Ernährung und Nährstoffmangel oder genetische bedingter  Haarausfall – der Verlust der Haare kann eine Vielzahl an unterschiedlichen Ursachen haben.  Aber auch hormonelle Veränderungen im Laufe des Lebens können zu einem verstärkten Ausfall der Haare führen. Dies betrifft beispielsweise Frauen in der Schwangerschaft oder während der darauf folgendenen Stillzeit. Aber auch die Wechseljahre können Haarausfall hervorrufen. 

Menopause der Frau

Mit zunehmendem Alter der Frau kann es dazu kommen, dass die Haare dünner werden oder sogar vermehrt ausfallen. Insbesondere, wenn sich langsam die Wechseljahre – auch Menopause genannt – ankündigen.

Hier gibt es kein spezifisches Alter, in dem die Wechseljahre definitiv einsetzen. Dies ist von Frau zu Frau komplett unterschiedlich. Einige Frauen kommen bereit mit Mitte 30er in die Menopause, andere Frauen erst mit Ende 40 und sogar noch später. 

Generell können die Wechseljahre für Frauen eine sehr schwierige Phase darstellen. Oft leiden die Betroffenen neben dem vermehrten Haarausfall auch unter Hitzewallungen und starken Stimmungsschwankungen. 

Grund für den Haarausfall in den Wechseljahren

Kommt eine Frau in die Wechseljahre sinkt ihr Östrogenspiegel. In diesem Fall befinden sich nun zu wenige weibliche Hormone im Verhältnis zu den männlichen Hormonen im Organismus. Dies kann unter Umständen – also bei einer erblich bedingten Überempfindlichkeit- zum Verlust der Haare führen. 

Das bedeutet wiederum, dass der hormonelle Verlust der Haare aufgrund der Menopause auch auf eine Art ein erblich bedingter Haarausfall ist. Die Folge eines fallenden Östogenhaushalts ist, dass die Haare weniger schnell wachsen und teilweise sogar sehr schnell ausfallen. Dies stellt für die betroffenen Frauen meist eine sehr großen psychische Belastung da. Neben dem hormonellen Gefühlschaos kommt so noch ein sinkendes Selbstbewusstsein hinzu.

Möglichkeiten der Therapie

Probleme in der Menopause betreffen sehr viele Frauen und sollten keinesfalls einfach unter den Tisch fallen gelassen werden. Es ist wichtig, sich damit auseinandere zu setzen. Die Organisation “The North American Menopause Society” wurde genau aus diesem Grund ins Leben gerufen. Sie befassen sich mit den Problemen der Wechseljahre und gehen auf die Forschung der Ursachen sowie nach hilfreichen Therapieansätzen. Beispielsweise wurden Probandinnen in der Premenopause (Anfang der Wechseljahre), Menopause und Postmenopause (Ende der Wechseljahre) ein Jahr lang spezielle Nahrungsergänzungsmittel verabreicht. Schlussendlich wurde festgestellt, dass die Frauen sich über eine verbesserte Qualität ihrer  Haare freuen durften. Im Schnitt nahm die Qualität um etwa 40 Prozent zu. 

Weitere Studien zu in diesem Bereich werden nun folgen. Aber bisherige Erkenntnisse geben einen Grund zur Hoffnung für Frauen in den Wechseljahren. 

Auch Haarwuchsmittel wie Minoxidil kommen bei Haarausfall häufig zum Einsatz. Es regt die Kopfhaut an und sorgt hier für eine verbesserte Durchblutung. Leider kann es den Verlust der Haare in den Wechseljahren jedoch auch nur bedingt aufhalten. 

Haartransplantation bei Östrogenmangel

Sollte der erblich bedingte Haarausfall durch die Menopause und den Mangel an Östrogen zu weit fortgeschritten sein, kann oftmals nur noch eine Haartransplantation helfen. 

An dieser Stelle ist es sehr wichtig, dass sich die betroffenen Frauen ausreichend informieren und beraten lassen. Auch eine ärztliche Untersuchung, sowie ein Feststellen des aktuellen Hormonspiegels ist von großer Bedeutung. 

Meist wird bei Frauen, die von Haarausfall betroffen sind die FUE Methode oder die DHI Methode gewählt. Hier kommt es ganz auf die Anzahl der zu verpflanzenden Grafts an. Bei beiden Methoden werden die Grafts einzeln entnommen und verpflanzt. Was wiederum bedeutet, dass es zu keiner auffälligen Narbenbildung kommt. 

Der Vorteil der DHI Methode ist es, dass die Haare vor der Transplantation nicht rasiert werden müssen. Allerdings kann diese Methode nur bei einer geringeren Anzahl von bis zu 3000 Grafts angewendet werden. Werden mehr Grafts benötigt, um die kahlen Stellen zu bedecken, muss die FUE Methode Anwendung finden. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, nochmals darauf hinzuweisen, dass eine ausführliche Beratung das A und O vor einer jeden Haartransplantation ist! 

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