Vegane Ernährung und Haarausfall

vegane Ernährung
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Wie wirkt sich vegane Ernährung auf die Haare aus?

Immer mehr Menschen interessieren sich für vegetarische oder vegane Ernährung und möchten ihren Lebensstil auch dementsprechend anpassen. Hierfür gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Gründen. Beispielsweise die Verachtung des Tierleids, die immer häufiger auftretenden Skandale in der Fleischindustrie oder auch einfach aus gesundheitlichen Gründen. Genau hier stellt sich auch die Frage: Wie wirkt sich die vegane Ernährung auf den Organismus aus? Hier ist natürlich auch interessant, ob diese Haarausfall begünstigt oder gar verhindern kann.  

Pflanzliche Ernährung gut fürs Aussehen?

Haut und Haare sind die Hauptindikatoren für ein gesundes Erscheinungsbild. Hier können Rückschlüsse auf die Gesundheit und das Wohlbefinden gezogen werden. Sicherlich ist auch einen regelmäßige Pflege von großer Bedeutung. Jedoch kann sich die Ernährung, wie natürlich nahezu jedem bewusst ist, in vielerlei Hinsicht positiv oder negativ auf den Organismus auswirken. Hier nur einige Beispiele:

  • Pflanzliche Nahrung ist reich an Antioxidantien und somit entzündungshemmend
  • Verzicht auf Milch und Eier kann beispielsweise Neurodermitis lindern
  • Pflanzliche Ernährung kann Blutdrucksenkend wirken
  • Vegane Lebensweise kann den Cholesterinspiegel senken

Einseitige Ernährung durch Veganismus?

Sicher bedarf es einiger Übung und auch Recherche um einen veganen und abwechslungsreichen Speiseplan zu kreieren. Der richtige Umgang mit der Vielfalt an Obst- und Gemüsesorten, Hülsenfrüchten, Nüssen oder unterschiedlichen hochwertigen Ölen will erst gelernt sein. Nach den ersten anfänglichen Erfahrungen und einem motivierten “Learning-by-Doing- Prozess” 

Proteine und vegane Ernährung

Eine der sicherlich häufigsten Fragen, die Veganern gestellt wird, ist die nach einer ausreichenden Versorgung mit Protein. Dabei kommt Eiweiß eigentlich in so gut wie allen pflanzlichen Lebensmitteln vor. Trotzdem denken immer noch sehr viele Menschen, der Proteinbedarf könne nur mit tierischen Produkten ausreichend gedeckt werden. So wird Veganismus sehr häufig und völlig zu Unrecht als proteinarme Ernährungsweise abgestempelt.

Hier nur eine sehr kleine Auswahl an günstigen und verfügbaren Lebensmitteln, die  unter anderem einen hohen Eiweißgehalt vorweisen:

  • Tofu
  • Hafer
  • Brokkoli
  • Kichererbsen und Linsen
  • Nüsse und Kerne
  • Kartoffeln
  • Bohnen

Natürlich gibt es auch eine große Bandbreite an rein pflanzlichen Proteinpulvern, die insbesonderen von veganen Fitness-Freunden sehr gerne genutzt werden. Hierzu zählen unter anderem Reisprotein, Erbsenprotein, Hanfprotein oder Lupinenprotein. Erhältlich sind diese zum Beispiel in Reformhäusern, Drogerien und (Bio)-Supermärkten. 

Vitamin B12 – ein wichtiges Thema bei veganer Lebensform

Ein sehr wichtiges und immer wieder diskutiertes Thema ist die Substitution von Vitamin B12. In einer rein veganen Ernährung ist es notwendig dieses in Form eines Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen. Denn in einer rein pflanzlichen Ernährung findet sich dieses Vitamin nicht wieder. 

Hier gibt es die Möglichkeit auf verschiedenste Formen zurückzugreifen wie beispielsweise Tabletten, Pulver oder sogar eine Pflanzendrinks oder eine Zahnpasta mit B12-Zusatz. Eine regelmäßige Kontrolle des Vitamin B12 Spiegels ist bei einer rein veganen Erhöhung nicht nur sehr empfehlenswert sondern eigentlich geradezu unabdingbar. 

Ernährung ist kein Allheilmittel

Allgemein kann eine sehr gesunde, pflanzenbasierte und ausgewogene Lebensweise das Haarwachstum nachhaltig positiv unterstützen. Jedoch ist auch diese kein Allheilmittel gegen den Verlust der Haare. Denn gerade der erblich bedingte Haarausfall kann so im besten Falle etwas hinausgezögert oder verlangsamt werden. Hier bleibt letztendlich nur eine Haartransplantation als wirklich erfolgversprechende Option übrig.
In diesem Fall gilt es natürlich sich ausreichend zu informieren und einige Untersuchungen beim Arzt durchführen zu lassen. Neben dem erblich bedingten Haarausfall kommen noch eine Reihe anderer Krankheiten wie beispielsweise eine Schilddrüsenfehlfunktion oder eine Stoffwechselstörung in Frage, welche den Verlust der Haare bedingen können. 

Positive Bilanz

Alles in allem kann an dieser Stelle ganz klar gesagt werden, dass eine ausgewogene vegane Ernährung keinesfalls für den vorzeitigen Verlust der Haare sorgt. Eher im Gegenteil. Der bewusste Umgang mit frischen und pflanzlichen Lebensmitteln kann ein gesundes und natürliches Haarwachstum nachhaltig unterstützen. Auch vielleicht gerade weil sich Veganer häufig sehr viel mehr mit Lebensmitteln auseinandersetzen, hat dies  positiven Einfluss auf das Haarbild.

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