Wie viele Haartransplantationen sind eigentlich „machbar“?

Haartransplantation
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Mehr als eine Haartransplantation?

Allein in Deutschland sind mehr Menschen von Haarausfall betroffen als von der Mehrheit der Bevölkerung angenommen. Tatsächlich leiden bundesweit circa 80 % der Männer in ihrem Leben darunter – mehr oder weniger stark. Wenn auch weniger betroffen als das männliche Geschlecht, leidet auch ungefähr jede dritte Frau einmal an Haarausfall. 

Die Gründe für Haarausfall sind vielfältig und hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. Bei den am häufigsten auftretenden Formen von Haarausfall ist eine Haartransplantation ein Schritt zurück zur Normalität für betroffene Patient*innen und wird daher häufig in Erwägung gezogen. 

Entscheidung

Bei der Entscheidung für eine Haartransplantation sollten sich die betroffenen Patient*innen optimal informieren. Die Nachhaltigkeit und das Erreichen der gewünschten Ergebnisse hängen nicht zuletzt von der gewählten Klinik ab. Auf der Suche nach der richtigen Klinik kann es helfen die Expertise der behandelnden Chirurgen zu recherchieren, Bewertungen zu lesen, sich möglicherweise mit alten Patient*innen der Klinik auszutauschen, ein Beratungsgespräch zu vereinbaren und die Webseite der Klinik zu durchleuchten.

Auch die Preise spielen eine Rolle. Hierbei ist anzumerken, dass eine Haartransplantation in der Türkei, z.B. in Istanbul, deutlich günstiger ist als in Deutschland. Bevor es an die Haartransplantation geht, muss der Ursprung dessen gänzlich geklärt sein, um für betroffene Patient*innen die richtige Methode anzuwenden. Dafür ist ein ausführliches Diagnose- und Beratungsgespräch mit der ausgewählten Klinik unabdingbar.

Die meisten Kliniken führen inzwischen nahezu ausschließlich die FUE-Methode durch. Bei dieser Methode werden einzelne Grafts aus dem Spenderbereich entnommen und in den Empfängerbereich eingepflanzt. Im Gegensatz zur FUT-Methode wird bei FUE kein ganzer Haarstreifen entnommen, wodurch die Narbenbildung deutlich weniger stark ausgeprägt ist – in den meisten Fällen sind nach einer erfolgreichen FUE-Haartransplantation keine Narben zu erkennen. 

Da eine Haartransplantation – ob FUE oder FUT – mit Aufwand und vor allem Kosten für die Patient*innen verbunden ist, ist der natürliche Wunsch und die Erwartung an den Eingriff nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Normalerweise sollte jede angebotene Haartransplantation auf Einmaligkeit ausgelegt sein. Insbesondere bei der FUE-Methode reicht bei den meisten Patient*innen eine einzige Haartransplantation aus, um zufriedenstellende und nachhaltige Ergebnisse für die Betroffenen zu erzielen und zu gewährleisten.

In Einzelfällen kann vorab durchaus klar sein, dass ein zweiter Eingriff nötig sein wird. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Haarverlust einer Person bereits zu weit fortgeschritten ist und z.B. eine Vollglatze behandelt werden soll. Diese Einzelfälle erfordern jedoch sowieso mehr Beratungsbedarf im Vorhinein und sollten einzelnen betroffenen Patient*innen transparent erörtert werden.

Einflussfaktoren

Dennoch ist nicht zu vergessen, dass das Ergebnis einer Haartransplantation von vielen Einflussfaktoren abhängt. Neben der Wahl der richtigen Methode und Klinik gibt es dennoch bei jeder erfolgreich abgelaufenen Haartransplantationen den Fall, dass die Ergebnisse nicht zufriedenstellend sind oder gewisse Probleme auftreten.
So kann es beispielsweise passieren, dass zu wenig verpflanzte Haarfollikel aktiv bleiben oder der genetisch bedingte Haarausfall schneller fortschreitet als erwartet und das neu transplantierte Haar verloren geht. Ist dies der Fall, so kann eine erneute Haartransplantation Abhilfe schaffen. 
Dies muss jedoch erneut mit dem zuständigen Experten evaluiert werden.

Grundsätzlich gilt, dass mehr als zwei Eingriffe stark zu überdenken und normalerweise nicht empfehlenswert sind. Dies liegt daran, dass mit jeder Haartransplantation der Spenderbereich ausdünnt. Umso größer die kahlen Stellen (Empfängerbereich) die mit neuen Haaren angereichert werden sollen, umso mehr wird der Spenderbereich entsprechend strapaziert. Ein mehrmaliger Eingriff ist also begrenzt möglich, unterliegt aber in jedem Falle der Beratung eines Experten! 

Neben der Klinik entscheidet maßgeblich auch die persönliche Nachsorge über das Ergebnis. So ist es wichtig in den ersten Wochen auf Alkohol, Nikotin, Druckbelastung der Kopfhaut und schweißtreibende Tätigkeiten (z.B. Sauna und Sport) zu verzichten. Die Haarklinik gibt ihren Patient*innen normalerweise entsprechende Pflegeanweisungen und zugleich Produkte, z.B. für die Haarwäsche in den ersten Tagen. Den Nachsorgeempfehlungen sollte, vor allem in den ersten Wochen, unbedingt Folge geleistet werden.

Damit Sie mit dem Ergebnis ihrer Haartransplantation zufrieden sind und bestenfalls kein zweiter Eingriff benötigt wird, sollten Sie sich im Vorhinein umfassend beraten lassen.

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