Haarausfall durch Depressionen und Stress

Depressionen
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Ein gesunder Mensch (ohne Depressionen und andere Krankheiten) verliert am Tag bis zu 100 Kopfhaare. Das ist völlig normal und die Haare, die hierbei ausfallen, befinden sich ohnehin im dritten und letzten Stadium des Haarzyklus:

Der Ausfallphase. Ein paar Kopfhaare beim Kämmen oder Waschen zu verlieren, ist somit kein Grund zur Sorge. Wenn jedoch plötzlich deutlich mehr Kopfhaare ausfallen spricht man von „krankhaftem“ Haarausfall, der oftmals behandelt werden kann. Von Haarausfall betroffen sind zunächst mehr Menschen als vermutet. Fast jede zehnte Frau hat in Ihrem Leben zumindest einmal mit Haarausfall zu kämpfen. Bei Männern sind es sogar fast ein Drittel der männlichen Bevölkerung.

Die Formen des Haarausfalls sind vielfältig. Am häufigsten kommt es zu hormonell-erblich bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie). Die zweithäufigste Form ist der kreisrunde Haarausfall (Alopezia arreata), wobei sich hier am Kopf kreisrunde kahle Flecken bilden. Eine dritte Form des Haarausfalls ist der diffuse Haarverlust, bei welchem sich das Kopfhaar insgesamt “ausdünnt”.

Den verschiedenen Formen von Haarausfall liegen vielfältige Ursachen zugrunde. Darunter zählen beispielsweise eine Empfindlichkeit der Haarwurzel gegen Testosteron, ein gestörtes Immunsystem, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Infektionen, Fehlernährung, Medikamente sowie Depressionen und Stress.

„Die Haut ist der Spiegel der Seele“ – dieses Sprichwort bewahrheitet sich auch in diesem Kontext. Haare stellen auch nur ein Auswuchs aus der Haut dar und können somit von psychischen Belastungen ebenso betroffen sein wie die restliche Haut. Anhaltender Stress und Depressionen bringen den Hormonhaushalt im Körper völlig durcheinander.

Zudem werden unnötig große Mengen an Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet. Ein Überschuss an Hormonen kann Ursache dafür sein, dass vermehrt Haare ausfallen. Insbesondere bei einer Depression, was eine chronische Erkrankung ist, ist die Versorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen und Sauerstoff auf Dauer nicht mehr gewährleistet.

Anhaltende psychische Belastung kann zudem zu Verspannungen führen, was wiederum zu einer Minderdurchblutung der Kopfhaut führt. All diese eben genannten Faktoren wirken sich negativ auf das Haarwachstum aus und begünstigen Haarausfall.

Meistens ist nicht nur das Haar, sondern auch die Haut von anhaltendem Stress oder Depressionen betroffen. Und dies sind nur zwei der vielen Begleiterscheinungen. 

Haarausfall – auch durch Depressionen- ist oftmals reversibel

Das Wahrnehmen von Haarausfall, während man sich in einer Phase psychischer Belastung befindet, wird den Betroffenen sicher nicht glücklicher stellen. Eher im Gegenteil – schnell wird der Betroffene noch unzufriedener. Es besteht die Gefahr in einem Teufelskreis zu landen.

Doch Haarausfall, der durch psychische Belastungen hervorgerufen wird, ist meist reversibel. Nach den Phasen psychischer Belastung wachsen die Haare in der Regel wieder nach. Daher ist es wichtig das Problem an der Wurzel zu packen. In diesem Fall bedeutet das zu versuchen Stress zu reduzieren und Depressionen zu behandeln. Oftmals kommt man um eine Behandlung in Form einer Therapie nicht herum.

Das Wichtigste ist, die Ursache für Haarausfall zu finden und sich ggf. auch einzugestehen, dass man mit psychischer Belastung zu kämpfen hat – laut der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie) sind in Deutschland jährlich rund 27,8% der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Die Betroffenen sind nicht allein, auch wenn sie sich oft so fühlen.

Weit fortgeschrittener Haarausfall

Bei Menschen, die jahrelang unter psychischen Belastungen gelitten haben, kann es durchaus sein, dass der Haarausfall schon weit fortgeschritten ist und auch nach der Genesung nicht das gewohnte Haarbild zurückkehrt. In diesen Fällen kann eine Haartransplantation der Weg zurück in eine schöne, volle Haarpracht sein, die nicht zuletzt auch das Selbstwertgefühl wieder steigern kann. 

Das Wichtigstes ist, dass Sie sich einem Arzt anvertrauen, mit dem Sie offen reden und dem Sie vertrauen können. Es ist sehr wichtig, den Verlauf des Haarausfalls genau zu verstehen, um im Anschluss das für Sie beste Ergebnis zu erzielen. Sollte dies nur mittels einer Haartransplantation möglich sein, gibt es hier viele renommierte Kliniken, denen Sie sich anvertrauen können. 

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