Immunsystem und Haarausfall

Immunsystem
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Haarverlust aufgrund eines geschwächten Immunsystems

Haarausfall ist ein Thema, dass mitunter die Lebensqualität immens einschränken kann. Hinter diesem stecken eine Reihe an möglichen Ursachen. Sicherlich ist die häufigste Grund der erblich bedingte Haarverlust. Aber auch verschiedene Krankheite können ein Auslöser dafür sein. 

Was genau hat das Immunsystem damit zu tun?

Nicht jedem vom Haarausfall Betroffenen ist bewusst, dass auch ein geschwächtes Immunsystem dahinter stecken kann. Doch ist genau dieses für die Abwehr von Bakterien und Viren zuständig. Der Körper nutzt bei einem geschwächten Immunsystem alle ihm zur Verfügung stehenden Reserven, um die lebenswichtigen Körperfunktionen am Laufen zu halten. Die ausreichende Versorgung der Haare gehört natürlich nicht dazu. Sie werden oftmals sehr stumpf und beginnen in großen Mengen auszufallen. 

Letztendlich kann in diesem Fall nur ein ausreichender und rechtzeitiger Abbau von Stress eine Abhilfe schaffen. Manche Betroffene müssen ihre Lebensgewohnheiten komplett verändern, bei anderen reicht es aus, wenn sie sich häufiger mal mit ihrem eigenen Wohlbefinden beschäftigen und in sich gehen. Es gibt hier unterschiedliche Möglichkeiten wie beispielsweise eine Reduktion der Termindichte im Job oder Meditation nach einem langen und anstrengenden Tag. Auch zwischenmenschliche Beziehungen können für Stress sorgen. Auch hier gilt die Empfehlung sich selbst treu zu bleiben und zu versuchen Konflikte nicht überhand nehmen zu lassen. 

Was genau ist ein geschwächtes Immunsystem?

Das Immunsystem schützt den Körper vor gefährlichen Bakterien, Viren und anderen Keimen. Es kann dafür Sorge tragen Infektionen zu verhindern und abzuwehren.
Wird das Immunsystem auf irgendeine Art und Weise unter Stress gesetzt, beispielsweise durch externe Umwelteinflüsse oder auch inneren Stress, Trauer und Unruhe, kann das sich in einem geschwächten Immunsystem äußern. Unser Immunsystem ist somit tagtäglich einer Vielzahl an Herausforderungen ausgesetzt, die es zu bewältigen gilt. 

Es gibt ganz unterschiedliche Ausprägungen eines geschwächten Immunsystems. Zunächst wird dies meist mit einer starken Anfälligkeit für Infekte und Erkältungen assoziiert. Beispielsweise Herpes Typ 1, von welchem ein Großteil aller Menschen betroffen ist, zählt zu den Immunschwächen. 

Symptome für Haarausfall bei Immunschwäche

Ebenso wie Herpes, ein fahler Teint oder Hautausschlag kann der Haarausfall ein Symptom einer Immunschwäche sein. In diesen Fällen handelt es sich meist um eine Art diffuser Haarausfall, welche den kompletten Kopf betrifft und nicht nur lokal stattfindet. Generell bilden sich bei dieser Form des Haarverlusts nicht unbedingt die typischen Geheimratecken oder gar eine Tonsur. 

Es gibt jedoch nicht nur äußerliche Anzeichen, die auf eine Immunschwäche hinweisen. Auch Symptome wie ständige Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder erkältungsähnliche Krankheitsanzeichen komplettieren dies häufig.

Ursachen eines schwachen Immunsystems

Wie zuvor bereits erwähnt kann ein geschwächtes Immunsystem eine Vielzahl an unterschiedlichen Ursachen haben. Einerseits können externe Faktoren wie Umwelteinflüsse wie beispielsweise durch Abgase oder Luftverschmutzung dafür verantwortlich sein. Aber auch Trauer, innere Unruhe und viel Stress können ein Immunsystem stark schädigen. Je nach Dauer und Intensität dieses Zustandes kann es hier zu einem beträchtlichen Haarausfall aufgrund einer Immunschwäche kommen. Diese Ursache ist sehr trügerische, denn auf den ersten Blick fühlen sich die Betroffenen ja körperlich kerngesund. Sie haben keine merklich nachweisbare Erkrankung und erkennen auch sonst keine Symptome eines schwachen Immunsystems. 

Was kann gegen den immun-bedingten Haarausfall helfen?

Es kommt nun immer darauf an, wie weit der stressbedingte Haarausfall bereits fortgeschritten ist. Steht der Prozess noch ziemlich am Anfang, kann mit einer Stärkung des Immunsystems und einem Runterfahren es Stress-Levels vielleicht noch Abhilfe geschaffen werden. Auch eine immunsystemstärkende Ernährung kann unterstützend wirken. Hierzu zählen Beispielsweise Ingwer, Zimt, Blaubeeren, Kurkuma und viele andere vitaminreiche Lebensmittel. 

Sollten jedoch bereits die Haarfollikel davon betroffen sein und gar abgestorben sein, kann nur noch eine Haartransplantation Abhilfe schaffen. 

Es gibt hier unterschiedliche Möglichkeiten der Transplantation der Haare. Meist findet mittlerweile die bewährte FUE-Methode Anwendung. Bei diesem Vorgehen werden einzelne Grafts aus dem Spenderbereich am Hinterkopf entnommen und in die gewünschten Bereiche verpflanzt. 

Generell ist es bei einer Haartransplantation wichtig, die richtige Klinik für den Eingriff auszuwählen. Es gibt auf diesem Gebiet hervorragende Experten und Chirurgen mit sehr viel Feingefühl und jahrelanger Erfahrung. Eine hinreichende Recherche vor der Durchführung einer Haartransplantation ist essenziell. 

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