Erblich bedingter Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall

Beim genetisch bedingten Haarausfall handelt es sich um die häufigste Form von Haarausfall. Diese Form betrifft vor allem Männer.

Bei der androgenetische Alopezie (Alopecia androgenetica) handelt es sich um einen durch die Erbanlage festgelegten Haarausfall. Dieser bildet sich im Laufe des Alterungsprozesses im Bereich der Kopfhaut aus. Bei Männern und Frauen mit entsprechender Veranlagung werden die Haare an bestimmten Stellen immer dünner. Hier bildet sich zumeist ein typisches Haarausfallmuster.

Was sind die Ursachen?

Die wichtigsten Ursachen für die androgenetische Alopezie im Überblick:
– erbliche Veranlagung
– Androgene (männliche Sexualhormone)
– Alter

Ursachen

Ursache für die androgenetische Haarausfall ist eine erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber männlichen Sexualhormonen (Androgenen). Meist reagieren die Haarfollikel bei der androgenetischen Alopezie schon auf den normalen Androgenspiegel überempfindlich. Die Wachstumsphase der Haarfollikel verkürzt sich zunehmend. Dadurch ist die Haarbildung eingeschränkt und die Haare fallen schneller aus.
Auch das Lebensalter spielt beim erblich bedingten Haarausfall eine wichtige Rolle: Mit steigendem Alter führt die androgenetische Alopezie in der Regel zu fortschreitendem Haarausfall. Bei Männern kann es zu einer völligen Glatzenbildung kommen, bei Frauen entsteht zumeist nur eine Lichtung des Haupthaares.

Behandlungsmöglichkeiten

Entgegen sehr vieler Behauptungen und unzähliger Medikamente auf dem Markt gibt es bislang noch kein wirksames Mittel zur Vorbeugung des genetischen Haarausfalls. Dennoch kann man sagen, umso früher etwas gegen den genetischen Haarausfall unternommen wird, umso besser. Denn die kahlen Stellen am Kopf “wiederzubeleben” ist oft nicht möglich. Dies ist bedingt durch die bereits verkleinerten Haarfollikel im Rahmen des genetischen Haarausfalls. Es gibt mittlerweile Medikamente, die das Fortschreiten erblich bedingten Haarausfalls aufhalten können. Hierzu zählt beispielsweise Minoxidil und Finasterid. Letzteres darf von Frauen jedoch nicht eingenommen werden.

Kosmetische Möglichkeiten

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Haarausfall zu kaschieren. Natürlich kann zunächst versucht werden die kahlen Stellen mit einem geeigneten Haarschnitt zu verdecken. Jedoch ist dies nur bis zu einem gewissen Punkt möglich. Auch das tragen einer Kopfbedeckung oder Perücke ist eine Möglichkeit die fehlende Haarpracht zu verbergen. Dies ist jedoch immer mit sehr viel Aufwand und Einschnitten in den Alltag verbunden. Sei es bei Sportaktivitäten wie Schwimmen, Joggen oder auch einfach nur im Sommer bei starker Hitze.

Natürlich besteht auch immer die Möglichkeit einer Komplettrasur. Jedoch ist diese nicht Jedermanns Sache und ist stark individuell vom eigenen Geschmack und beispielsweise der Kopfform abhängig.
Zwei weiter sehr gute Lösungen sind die Mikrohaarpigmentierung und die Eigenhaartransplantation. Bei der Mikrohaarpigmentierung werden kleiner, feiner Farbpigmente unter die Haut gestochen, die nachwachsende Haar nachahmen. Hier ist es allerdings nur möglich, die Haare auf der Kopfhaut und sehr kurze Haare nachzubilden. Um wieder zu einem richtig vollem Haarbild mit längeren Eigenhaaren zu gelangen, ist die einzige Möglichkeit sich einer Haartransplantation zu unterziehen.

Haartransplantation als Lösung bei androgenetischer Alopezie

Bei erblich bedingtem Haarausfall bleibt am Hinterkopf im Regelfall ein Haarkranz stehen. Dieser ist genetisch so programmiert, dass er nicht ausfällt. Von diesem Spenderbereich aus können die Haare an die kahlen Stellen des Kopfes verpflanzt werden. Hierzu sollten Interessierte zunächst eine Spezialklinik für Haartransplantationen aufsuchen. Dort kann eine ausführliche Beratung erfolgen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Methoden, wie eine Haartransplantation von statten geht. Vorort werden auch Details wie Kosten und den erreichbaren Erfolg besprochen.

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