Alkohol und Haarausfall – ein Zusammenhang?

Alkohol und Haarausfall
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Alkohol kann Haarausfall hervorrufen

Alkohol ist für viele Menschen ein regelmäßig konsumiertes Genussmittel. So freuen sich zum Beispiel viele nach einem anstrengenden Arbeitstag auf ein Glas Wein am Abend oder auf das bekannte „Feierabendbier“. Ist man auf einem Geburtstag eingeladen, so gehört ein Glas Sekt zum Anstoßen einfach dazu und ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden. 

Dieser mäßige Konsum schadet in den meisten Fällen noch nicht direkt dem Körper, wobei Alkohol natürlich niemals verharmlost werden darf. Dennoch stimmt auch hier größtenteils die Aussage „Alles in Maßen“. Doch nimmt der Alkoholkonsum ein starkes Ausmaß an, so wird der eigene Körper schon bald mit verschiedenen Symptomen Hilferufe aussenden. Achten und Hören Sie darauf! 

Eines der eher Unbekannten kann beispielsweise dünnes und lichter werdendes Haar sein – im Worst Case beginnen die Haare gänzlich auszufallen. Auch wenn es für Haarausfall zahlreiche Ursachen gibt, so ist Haarausfall durch hohen Alkoholkonsum – ebenso wie durch Nikotinkonsum – keine Seltenheit. 

Alkohol schädigt nicht nur das menschliche Immunsystem, sondern wirkt sich ebenso negativ auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Auch der Flüssigkeitshaushalt wird durch den Konsum von Alkohol stark verändert, insbesondere das für den Körper elementar wichtige Wasser wird ihm entzogen. Alkohol selbst ist leider nicht dafür bekannt viele Mineralstoffe zu enthalten. Fehlt dem Körper Flüssigkeit in Form von Wasser, so fehlen ihm im gleichen Atemzug die darin enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine. Insbesondere Zink ist für ein gesundes Haarwachstum elementar. Der Zinkspiegel wird durch den Flüssigkeitsverlust ebenfalls stark gesenkt. 

Auch Eisen wird bei übermäßigen Alkoholtrinkern zur Mangelware. Dabei bestehen die Haare hauptsächlich aus Proteinen, die durch den Alkohol stark dezimiert werden. Dünner werdendes Haar ist die Folge. Der Flüssigkeitsverlust inklusive der Verringerung von elementaren Mineralstoffen und Vitaminen kann so bereits einen gravierenden Einfluss auf das Haarwachstum haben. Des Weiteren ist Alkohol in der Regel sehr reich an Zucker. Ein hoher Zuckerkonsum versetzt die Kopfhaut in einen entzündungsähnlichen Zustand, bei welchem die Fasern des Gewebes „verzuckern“, was fachlich als „Glykation“ bezeichnet wird.

Dieses Vorgehen wirkt sich ebenfalls negativ auf Kopfhaut und Haar aus. Auch die Säure im Alkohol ist schädlich für die Haare. Durch starken Alkoholkonsum kann es zu einer Übersäuerung kommen, die in einer Senkung des pH-Wertes im Blut resultiert. Der Körper beschlagnahmt dann alle restlichen Mineralstoffe, um den Verlust auszugleichen, worunter die Haarpracht leidet.

Umso mehr erläuterte Faktoren von übermäßigem Alkoholkonsum zusammentreffen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Lebensstil schon bald an den Haaren der betroffenen Personen erkennen lässt. Doch keine Sorge! Keiner muss gänzlich dem Alkohol abschwören nur um seine geliebte Haarpracht zu erhalten. Bemerkt man einen übermäßigen oder täglichen Konsum von Alkohol, so empfiehlt es sich diesen einfach zu reduzieren und die überwiegende Tagesanzahl der Woche ohne Alkohol auszukommen.

Ist es durch Alkoholkonsum bereits zu Schäden für Kopfhaut und Haare gekommen, gibt es auch gute Nachrichten: Wenn der Lebensstil gravierend verändert wird, kann der Schaden revidiert werden. Eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen regt das Haarwachstum auf natürliche und gesunde Art und Weise selbstständig wieder an. Wenn betroffene Personen das Verlangen haben, Ihren Körpern noch mehr Gutes zu tun und den Alkohol einmal gänzlich aus dem Körper zu spülen, so eignen sich Entsäuerungs- und Remineralisierungskuren bestens. Diese helfen dem Körper dabei nach einer körpereigenen Reinigung neue Energie zu erhalten und mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt zu werden. 

Ganz grundsätzlich gilt: Bei Haarausfall muss zunächst die Ursache geklärt werden. Die Feststellung dieser ist der Grundbaustein für die richtige Weiterbehandlung. So kann es zum Beispiel empfehlenswert sein, einen Bluttest durchzuführen. Hier würde sich ein Zinkmangel (oder auch andere Vitamine und Mineralstoffe) bemerkbar machen. Ist dem so, so bieten sich zahlreiche Lebensmittel, zum Beispiel rotes Fleisch, Geflügel und Fisch, gut an, um den Zinkhaushalt wieder in ein Gleichgewicht zu bekommen. Zeitweise kann zudem auch Zink in Form eines Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Zusammengefasst lässt sich feststellen, übermäßiger Alkoholkonsum ist nicht zuletzt auch schädlich für die Haare. Daher ist es empfehlenswert auf den täglichen Alkoholkonsum zu verzichten. 

Ein kleiner Tipp:

Pro Glas Alkohol freut sich der Körper auch sehr über ein Glas Wasser, um den Feuchtigkeitsverlust etwas auszugleichen. Zusätzlich dazu ist eine gesunde Ernährung, die alle überlebensnotwendigen Mineralstoffe und Vitamine enthält, elementar wichtig.

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